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Nikotinsucht

NikotinsuchtLaut Schätzungen greifen in Deutschland 21 bis 27 Prozent der Männer und Frauen zur Zigarette und viele davon sind nikotinabhängig. Von einer Sucht oder Abhängigkeit spricht man, wenn ein Mensch ein zwanghaftes Verlangen verspürt Nikotin zu konsumieren. Unterschieden wird hierbei die körperliche und die psychische Abhängigkeit. Die körperliche Abhängigkeit äußert sich beispielsweise mit Entzugserscheinungen wie Schlafstörungen sowie Nervosität und tritt dann auf, wenn das Nikotin im Körper fehlt.

Die psychische Abhängigkeit das sogenannte Craving, zeigt sich in dem übermächtigen Verlangen Nikotin konsumieren zu müssen. Viele nutzen eine E-Zigarette um das Verlangen nach Nikotin zu reduzieren und schaffen es oft ihre Nikotinsucht damit zu regulieren und dampfen schlussendlich auch ohne Nikotin.

Was versteht man unter Nikotinsucht?

Die Abhängigkeit nach Nikotin kann sich bei jedem unterschiedlich zeigen. Manche Raucher haben keine körperlichen Entzugserscheinungen sondern ausschließlich psychische. Einige entwickeln in der ersten Zeit der Nikotinentwöhnung starke Symptome eines körperlichen Entzugs, andere wiederum erleben die Auswirkungen eher schwach. Im Gehirn und auf die Nerven kann Nikotin ganz gezielt eine Sucht hervorrufen. Reines Nikotin ist sehr giftig und für einen erwachsenen Menschen können bereits 60mg tödlich sein.

Welche Anzeichen zeigt eine Nikotinsucht?

Die Nikotinsucht kann sich sowohl psychisch als auch körperlich zeigen. Anzeichen die nikotinsüchtige Menschen verspüren können sein:

  • Das Verlangen nach einer Zigarette ist immens stark. Auch wenn gerade erst geraucht wurde

  • Nervosität und Unruhe tritt auf, wenn nicht geraucht wird

  • Es wird weiter geraucht, trotz körperlicher Warnungen/ Krankheiten wie zum Beispiel Husten

Welche Entzugserscheinungen treten auf?

Wer nach Nikotin süchtig ist und kein Nikotin konsumiert, kann unterschiedliche Entzugserscheinungen verspüren. Einige davon sind typisch:

  • gereizte, depressive Stimmung

  • Nervosität und Unruhe

  • Konzentrationsschwierigkeiten

  • Angst

  • Schlafstörungen

  • ein starkes Verlangen zu Rauchen bzw. Nikotin zu konsumieren

In der Regel lassen diese körperliche Symptome innerhalb von 7 bis 10 Tagen nach. Länger dauert meist die Entwöhnung des Nikotins in Bezug auf die psychische Abhängigkeit an. Ein Raucher raucht in bestimmten Situationen wie beispielsweise nach dem Essen, im Stress, zur Entspannung und in Geselligkeit. Das sogenannte Suchtgedächtnis verknüpft diese Situationen über einen längeren Zeitraum mit dem Suchtstoff, sodass beim Weglassen erst einmal eine gewisse Leere auftritt.

Viele nutzen daher eine E-Zigarette um den Konsum von Nikotin runter zu regulieren und dampfen nach geraumer Zeit ganz nikotinfrei.

Wie entsteht die Nikotinsucht?

Nachdem der Zigarettenrauch inhaliert wurde, gelangt er in die Lunge, von dort aus in die Blutbahn und anschließend in das Gehirn. Im Gehirn werden sämtliche Botenstoffe und Hormone ausgeschüttet, die angenehme Gefühle wie zum Beispiel Beruhigung auslösen können: Endorphine, Dopamin und Serotonin. Besonders durch die Ausschüttung von Dopamin wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert, sodass man sich gut und entspannt fühlt.

Zudem wirkt Nikotin auch auf das Nervensystem: der Blutdruck steigt und das Herz schlägt schneller. Nach einer Pause des Rauchens sinkt der Gehalt dieser Botenstoffe und der Körper zeigt Entzugssymptome und fordert wieder Nikotin. Somit wird der Suchtkreislauf geschlossen.

Hierbei gilt, wer der Sucht immer wieder nachkommt, bildet im Gehirn Nikotinrezeptoren die immer toleranter gegenüber Nikotin werden. Das heißt das immer mehr Nikotin benötigt wird um die entspannende Wirkung auszulösen.

Die E-Zigarette als Nikotinersatz

Viele Raucher suchen mit dem Umstieg auf die E-Zigarette nicht nur eine Alternative um die giftigen Schadstoffe der Tabakzigaretten nicht mehr inhalieren zu müssen. Sie suchen zudem nach einer Möglichkeit, den Nikotinkonsum an sich zu regulieren bzw. ihre Nikotinsucht komplett zu besiegen.

Viele Dampfer schaffen es! Sie beginnen mit einer höheren Dosis an Milligramm Nikotin im Liquid und reduzieren diese Menge nach und nach runter, bis sie schließlich bei 0 mg Nikotin angekommen sind. Die meisten Dampfen aus Genuss und Gewöhnung weiter. Manche jedoch geben auch das Dampfen komplett auf.